![]() |
Ein sauberer Verein - Die Atlantik-Br�cke
Verfasser: Richard Schapke
"Es gibt viele Meinungen, Parteien, doch nur eine schiefe Ebene." (Ernst J�nger)
Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, da� die ma�geblichen Beteiligten an der sogenannten CDU-Spendenaff�re Mitglieder eines verschwiegenen Vereins, der Atlantik-Br�cke e.V., waren. Anla� genug, sich in einem Aufsatz mit dieser diskreten Loge zu befassen.
Mit dem beginnenden Kalten Krieg sorgten die Vereinigten Staaten sich angesichts erstarkender national-neutralistischer Tendenzen in der BRD um ihren politischen Einflu� in Mitteleuropa. Da man die Bundesrepublik nicht mehr wie zu Zeiten alter Besatzungsherrlichkeit per Dekret beherrschen konnte, verlegte der Rat f�r ausw�rtige Beziehungen (CFR), gewisserma�en die imperiale Denkfabrik der USA, sich auf eine mehr informelle Einflu�nahme. Ergebnis war die Gr�ndung des American Council on Germany. In diesem Ableger formulieren Vertreter der CIA-nahen Gewerkschaft AFL-CIO, die nicht ohne Einflu� auf die Gr�ndung der antisozialistischen Einheitsgewerkschaft DGB war, gemeinsam mit Exponenten solch illustrer Bankh�user wie Chase Manhattan (Rockefeller), Morgan Stanley, Brown Brothers Harriman (Bush), Goldman Sachs, Warburg oder der Bundesbank Federal Reserve die Grundz�ge der amerikanischen Deutschlandpolitik. Mit am Tisch sitzen ferner die CIA und die US-Gro�konzerne wie Exxon oder Pfizer.
Als verl�ngerter Arm dieser pressure group der US-Au�enpolitik entstand 1952 auf Initiative des Hamburger Bankiers Max Warburg in der BRD der Verein Atlantik-Br�cke e.V., einstmals ans�ssig in der Adenauerallee 131 mit der ureigenen Postleitzahl 53001 Bonn. Als erster Vorsitzender scheint der l�ngst verstorbene Prof. Arnold Bergstraesser, 1933 emigriert und seinerzeit ma�geblich an der Deutschen Gesellschaft f�r Ausw�rtige Politik beteiligt, fungiert zu haben. In der zweiten Reihe standen schon die hoffnungsvollen Polit- und Medientalente Marion Gr�fin D�nhoff, Helmut Schmidt und Eric Blumenfeld bereit. Neben den enormen Mitteln der finanziell potenten Angeh�rigen erh�lt der Verein zus�tzlich Gelder des Ausw�rtigen Amtes. In einer Festschrift zum 30j�hrigen Bestehen der Loge hei�t es: "Die Atlantik-Br�cke ist einer der in Deutschland seltenen Versuche, von privater Hand in den politischen Raum hineinzuwirken, sympathiebildend, kontaktvermittelnd, katalysatorisch." Es handelt sich hier um eine elit�re Mitbestimmungsgruppe, die man normalerweise eher in einer lateinamerikanischen Bananenrepublik vermuten w�rde. Das wahre Ausma� des von der Atlantik-Br�cke ausge�bten Einflusses auf Au�enpolitik, Innenpolitik und �ffentliche Meinung der BRD wird offenbar, wenn man sich beispielsweise mit der 120 Namen umfassenden Mitgliederliste von 1982 befa�t. Die Mitglieder lassen sich grob in drei Kategorien einordnen:
1. Politprominenz wie Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), Bundesverteidigungsminister Hans Apel (SPD) Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP), Bundesau�enminister Hans-Dietrich Genscher (FDP), Walther Leisler Kiep (CDU-Schatzmeister), NATO-Generalsekret�r Manfred W�rner oder der ehemalige BND-Chef Eberhard Blum.
2. Wirtschaftsmanager: Friedrich Karl Flick, Arend Oetker, Michael Otto vom gleichnamigen Versandhaus, Toni Schm�cker (VW), Karl-Heinz Beckurts (Siemens), Alfred Herrhausen (Deutsche Bank), Eberhard von Kuenheim (BMW), Helmut Lohr (SEL) oder Vorstandsmitglieder der Deutschen Bank und der Commerzbank. Hinzu kommen Vertreter der Vorst�nde von IBM Deutschland, AT&T Deutschland, Mobil Oil AG, Philip Morris GmbH, American Airlines, Apple Computer, PanAm, Warburg, Salomon Brothers, J.P. Morgan, Citibank. Die deutsche R�stungsindustrie entsandte Delegierte von Daimler Benz, Diehl, Krupp und Mannesmann.
3. Medienvertreter: Franz Burda jun. (Verleger), Jens Feddersen (Chefredakteur der "Neuen Ruhr-Zeitung"), Robert Held (FAZ), Josef Joffe ("S�ddeutsche Zeitung"), Friedhelm Kemna (Vizechefredakteur der "Welt"), Theo M. Loch (WDR-Chefredakteur Fernsehen), Jan Reiffenberg (FAZ-B�ro Washington), Rudi S�lch (Verwaltungsdirektor des ZDF), Theo Sommer (Herausgeber der "Zeit"), Axel Springer oder Gerd Bucerius (Verleger).
Knallhart formuliert, kungeln hier Politische Klasse, Gro�kapital und Massenmedien in verschwiegener Runde die Marschroute wesentlicher Bereiche der bundesdeutschen Politik aus. Wer sich hier an die ber�chtigte italienische Geheimloge P 2 erinnert f�hlt, liegt so verkehrt nicht. Da die Liste von 1982 stammt, k�nnten optimistische Gem�ter Entwarnung geben. Weit gefehlt.
Im Jahr 1991 finden sich in der Mitgliederliste unter den Medienvertretern beispielsweise zus�tzlich Abgesandte des "Bonner Generalanzeigers", der "Frankfurter Rundschau", der "S�ddeutschen Zeitung", des "Rheinischen Merkur", des "Stern", des Medienkonzerns Gruner + Jahr, der Deutschen Welle, des Deutschlandfunks, des "Handelsblattes", des "Berliner Tagesspiegels" oder der Bertelsmann AG. Wir stellen fest: Die Loge hat ihren Einflu� auf die bundesdeutsche �ffentlichkeit unter der Regierung Kohl wesentlich ausgeweitet. Wer jetzt noch von einer unabh�ngigen Medienlandschaft in der BRD spricht, hat h�chstens die Lacher auf seiner Seite. Teilweise f�llt diese Erweiterung in die Amtszeit des seit Fr�hjahr 1989 amtierenden US-Botschafters Vernon Walters, eines schon am Sturz von Salvador Allende beteiligten CIA-Topmannes und nachrichtendienstlichen Waffenschiebers. Bezeichnenderweise verleiht die Loge in Zusammenarbeit mit dem j�dischen Armonk Institute mittlerweile einen Vernon A. Walters-Award. Der diesj�hrige Preistr�ger Dr. Manfred Schneider, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, formulierte in seiner Dankesrede treffend: "Als Diplomat war Walters weit mehr als eine Respektsperson." Preistr�ger 1997 war Rolf Breuer, Vorstandssprecher der Deutschen Bank.
Der gegenw�rtige Einflu� der mittlerweile ins Magnus-Haus nach Berlin-Mitte umgesiedelten Atlantik-Br�cke kann hier infolge der schlechten Quellenlage nur skizziert werden. Im Jahr 2000 hat sich die Mitgliederzahl auf 360 gesteigert, darunter die Unionspolitiker Gerhard Stoltenberg, J�rg Sch�nbohm, Volker R�he und Kurt Biedenkopf. Als weiterer hochrangiger Unionspolitiker ist Christian Schmidt aus dem Parteivorstand der CSU zu nennen - ebenfalls ein Vizevorsitzender. Dieser leitet die Deutsch-Britische Parlamentariergruppe, ist Mitglied im Ausw�rtigen Ausschu� des Bundestages und sitzt im Koordinierungsrat des Deutsch-Tschechischen Gespr�chsforums. Zu seinen Kollegen geh�ren zur Zeit die Sozialdemokraten Dr. Karsten Voigt (Koordinator Schr�ders f�r die Zusammenarbeit zwischen BRD und USA), Dr. Norbert Wieczorek (Parteiratsmitglied, Vorsitzender des Ausw�rtigen Ausschusses im Bundestag), Rudolf Scharping (Verteidigungsminister), Klaus von Dohn�nyi und Norbert Gansel (Vizevorsitzender des Ausw�rtigen Ausschusses). Laut Aussage Franz Sch�nhubers, als ehemaliger Strau�-Intimus ein guter Kenner der korrupten Politszene, geh�rt �brigens auch Friedrich Merz als CDU-Fraktionschef im Bundestag der Loge an.
An Akademikern sp�rten wir Prof. Max Otte (Fachmann f�r internationales Management und Weltwirtschaftsfragen), Hans-Georg Betz (Gastprofessor am Centre for European Studies der Universit�ten von Columbia und New York), Prof. Dr. Ludger K�hnhardt (Direktor am Zentrum f�r Europ�ische Integrationsforschung und Stichwortgeber der Gemeinsamen Au�en- und Sicherheitspolitik GASP der EU, ehemals Redenschreiber f�r Richard von Weizs�cker und Mitglied der CDU-Programmkommission), Prof. Dr. Michael Wolffsohn (Historiker), den K�lner Prof. R�hl oder Prof. Dr. Willi Paul Adams (Fachmann f�r die Geschichte Nordamerikas an der FU Berlin) auf.
Ferner finden sich Hans-Joachim Otto, FDP-Experte f�r Kultur und Medien oder Helmut Sch�fer (FDP), unter dem ehemaligen BND-Pr�sidenten und Au�enminister Kinkel Staatsminister im Ausw�rtigen Amt, Bundeswehr-Generalinspekteur a.D. Klaus Naumann, der US-Botschafter John C. Kornblum, Hilmar Kopper (Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank), Gerhard Cromme (Vorstandsvorsitzender von Thyssen Krupp), Joschka Fischers Staatssekret�r Wolfgang Ischinger, J�rgen Schrempp (Vorstandsvorsitzender von Daimler Chrysler), Walter St�tzle (Staatssekret�r im Verteidigungsministerium), Karl Otto P�hl (ehemaliger Pr�sident der Bundesbank), Matthias Nass als Vizeherausgeber der "Zeit", Otto Wolff von Amerongen oder der mittlerweile zum Mitherausgeber der ZEIT avancierte Dr. Josef Joffe.
Der internationale Einflu� ist nicht zu untersch�tzen. Als Weltbankpr�sident Wolfensohn im November 1995 seinen Antrittsbesuch in der BRD absolvierte, hielt er zun�chst auf Einladung der Atlantikbr�cke einen Vortrag in der DG-Bank zu Frankfurt/Main, bevor er mit Bundesfinanzminister Theo Waigel und Entwicklungshilfeminister Spranger zusammentraf. Im April 1997 hielten die Atlantiker gemeinsam mit dem American Council on Germany eine Tagung �ber die zunehmende technologisch-politische Abkopplung der USA von Europa ab. Ende 1997 rief Kiep die Aktion Investment-Br�cke ins Leben, um Unternehmer, Gewerkschafter und Politiker zwecks Schaffung neuer Arbeitspl�tze zusammenzubringen. Die Gro�konzerne BASF, Bayer, BMW, Continental, Holzmann, Daimler und Siemens profitierten am meisten, indem sie Arbeitspl�tze in der BRD wegrationalisierten und nach Nordamerika verlegten. Vom 12.-14.11.1998 fand die Jahrestagung an der TU Freiberg statt, die Kiep nicht von ungef�hr im M�rz 1997 die Ehrendoktorw�rde verlieh. Eine "trilaterale akademische Arbeitskonferenz" befa�te sich mit den internationalen Beziehungen zwischen den USA, der EU, Ru�land und der BRD. In Japan organisiert die Atlantik-Br�cke zusammen mit dem Japan Institute for Social and Economic Affairs das j�hrliche Gotenba-Meeting, eine deutsch-japanische Konferenzgruppe �ber das Verh�ltnis zu den USA.
Der Einflu� auf die bundesdeutsche Au�enpolitik beschr�nkt sich nicht nur auf die Praxis, sondern auch auf die Theorie. Voigt und R�he sind Mitglieder des International Institute for Strategic Studies. SZ-Joffe doziert an der Bundessicherheitsakademie in Bonn. R�he, R�hl, Ischinger, Christian Schmidt und der eingangs erw�hnte Bergstraesser spielen eine Rolle in der Deutschen Gesellschaft f�r Ausw�rtige Politik. Hierbei handelt es sich um eine 1955 gegr�ndete Kaderschmiede nach dem Vorbild des CFR. Die DGAP wiederum beeinflu�t in nicht unwesentlicher Weise die Geschichts- und Politikwissenschaften, da sie als Herausgeberin der Zeitschriften "Europa-Archiv" (mittlerweile eingestellt) und "Internationale Politik" fungiert. Ferner wirken Voigt und Wieczorek an der geheimnisumwitterten Trilateralen Kommission mit, die zur Ausbalancierung der politisch-�konomischen Interessen der USA, der EU und Japans dient. Die Atlantikbr�cke ist nach eigenen Angaben ebenfalls am Archiv der Sozialen Demokratie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung beteiligt. Um ihre Ziele besser unter das Volk bringen zu k�nnen, gibt sie einen eigenen Presse-Informationsdienst heraus.
Im M�rz 2000 war die Br�cke an der Ausrichtung der 3. New Traditions-Konferenz in Berlin beteiligt, die unter dem Motto stand: "Die Atlantische Welt - von der Partnerschaft zur Gemeinschaft." Redner waren u.a. Andreas Schmidt von AOL Europe, Clintons pers�nlicher Referent Sidney Blumenthal, Walter St�tzle, Dr. Karsten Voigt, Joachim Gauck, Eberhard Diepgen, Kornblum und Norbert Walter von der Deutschen Bank. Mit den "Young Leaders"-Konferenzen bringt man die junge Elite aus Politik, Wirtschaft und Journalismus zusammen, wohl, um ihr einen Vorgeschmack zu liefern, wie b�rgerliche Demokratie tats�chlich funktioniert. In den Jahren 1999 und 1998 trafen die Young Leaders zu sogenannten Runden Tischen in M�nchen zusammen, durften also schon etwas �ben.
Nun sollte man jedoch nicht dem Trugschlu� verfallen, hier w�rde es sich um einen harmlosen Kontaktpool handeln. Nein, die Atlantik-Br�cke liefert auch die Erkl�rung, warum sich hierzulande niemand ernsthaft um die Aufkl�rung der kriminellen Machenschaften der Regierung Kohl k�mmert: Die Gesch�fte Leisler Kieps und Schreibers wurden am gleichen Tisch ausgehandelt, an dem auch die SPD-Prominenz sa�. Mit Karlheinz Schreiber, dem hessischen CDU-Schatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein, dem ber�chtigten Wirtschaftslobbyisten Dieter Holzer, dem Wirtschaftspr�fer Horst Weyrauch und der CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister sind eindeutige Schl�sselfiguren der Spendenaff�re Logenmitglieder gewesen oder tummelten sich zumindest auf den Veranstaltungen der Atlantik-Br�cke. Walter Leisler Kiep fungierte gar seit 1984 (auf Vorschlag Kohls als Nachfolger von Dr. Karl Klasen) als Vorstandsvorsitzender des Vereins. Seine Verwicklung in die Flick-Aff�re tat seiner Amtsf�hrung keinen Abbruch - augenscheinlich sind derartige Machenschaften f�r die Loge politisches Alltagsgesch�ft.
Auf Druck des US-Vizeau�enministers Frank Loy und Kornblums mu�te Kiep mittlerweile seine T�tigkeit ruhen lassen, um das Trojanische Pferd der USA nicht noch mehr ins Gerede zu bringen. Kurz nach seiner Verhaftung im November 1999 zauberte Leisler Kiep einen Koffer mit 500.000 DM in bar herbei und lie� (laut SPIEGEL) verlauten: "Ich kann jetzt nichts sagen, ich mu� erst mal nach Amerika." Kommissarischer Vorsitzender ist nun der Lebensmittelindustrielle und bisherige Kiep-Vize Arend Oetker, der ebenso wie Gesch�ftsf�hrerin Beate Lindemann oder Schatzmeister Max Warburg konsequentes Stillschweigen �ber die Spendenaff�re wahrt. Karlheinz Schreiber wiederum wurde durch den damaligen kanadischen Premier Mulroney eingef�hrt. Die 1,2 Millionen kanadischen Dollar f�r die Schreiber-Kaution stellte �brigens Marc Lalonde, Pr�sident der kanadischen Schwesterloge und einstmals Mulroneys Justizminister.� Deutsche und Kanadier arbeiten eng zusammen: Beispielsweise beteiligte die Atlantikbr�cke sich an der Kanadisch-Deutschen Konferenz vom 23.-25.10.1998 in Cambridge, Ontario.
Propagandistisch ist die Loge ebenfalls sehr aktiv, wenn es um US-Interessen geht. W�hrend des Golfkrieges und des Kosovo-Konfliktes schaltete man ganzseitige Anzeigen, um der US-Linie Geh�r zu verschaffen. Der Verfasser unterstellt, da� in diesen Zusammenhang der von Scharpings Mitarbeitern erfundene Hufeisenplan, die angebliche systematische Verteibung der albanischen Bev�lkerung, geh�rt. In die Vernehmung der albanischen Fl�chtlinge waren weniger humanit�re Organisationen als vielmehr BND und MAD verwickelt. Auf einer Veranstaltung der Atlantikbr�cke am 22.04.1999 erkl�rte der nordrhein-westf�lische Ministerpr�sident Wolfgang Clement (SPD), es gebe keine Alternative zum milit�rischen Eingreifen in Jugoslawien - pikanterweise auf einer Ged�chtnisrede f�r den von der RAF liquidierten Siemens-Manager Beckurts.
In Kooperation mit dem Verein der Freunde der Jugendinitiative Weltausstellung Expo 2000 organisiert die Atlantik-Br�cke ferner die internationale Jugendpropaganda f�r die Selbstbeweihr�ucherung des kannibalischen Turbokapitalismus. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn Expo-Managerin Birgit Breuel, als Treuhand-Chefin ins Zwielicht geraten durch die an Regierungskriminalit�t grenzenden Vorg�nge bei der Verschleuderung des DDR-Volkseigentums an das internationale Gro�kapital, ist langj�hriges Vereinsmitglied. Ihr Logenbruder Otto Gellert besa� zu Treuhand-Zeiten zu allem �berflu� die direkte Zust�ndigkeit f�r die Privatisierungen. Bezeichnenderweise ist die Rolle von Breuel und Gellert bzw. des US-Investment-Bankhauses Goldman Sachs w�hrend der Privatisierung von Leuna-Werken und Minol AG kein Thema f�r den Untersuchungsausschu� des Bundestages. Eine Kr�he hackt der anderen kein Auge aus.
Wahrlich, ein sauberer Verein.
Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch: